Montag, 30. April 2007

Girls Weekend in Whagamata

Die nächsten zwei Arbeitstage waren dann auch schnell überstanden, und ich bin mit der Tochter meiner Kollegin (Heather) und ihrer Freundin (Jenn) übers Wochenende nach Whangamata in das Strandhaus von Jenns Eltern gefahren.



Wir hatten eigentlich gedacht, dass wir da ein paar ruhige Tage verbringen, und Frauensachen machen (Eis essen, DVD gucken, Nägel lackieren, Haare färben und shoppen) aber es war Beach Hop an dem Wochenende. Das heißt, ganz viele tolle, alte Autos und flotte Hirsche;-)





… Und nen bisschen Zeit für Girls-stuff war dann doch noch!

Donnerstag, 26. April 2007

Auf Streife mit dem Polizei-Heli und Anzac Day

Die nächste Woche war dann auch noch nicht so anstrengend (Mittwoch war Feiertag… Anzac Day, keine Ahnung was genau wir da gefeiert haben, aber war gut!) Waren bei nem Kollegen in seinem netten kleinen Hauschen direkt am Wasser. Nett!

Haben gegrillt, und getrunken. Alle haben getrunken außer mir, denn ich bin in der Nacht das erste Mal auf der falschen Seite Auto gefahren. Unser Hinweg war schon länger als der von allen anderen. Der Aussi hat mich abgeholt, und dann sind wir losgefahren.

Da fragte er mich doch glatt wo wir denn hin müssen. Kein Plan!!! Dann ham wa erst mal an der nächsten Tanke ne Karte gekauft. Guter Ansatz, aber auf dem Rückweg nicht mehr hilfreich. Ich hatte schwer mit meiner schmerzenden rechten Hand (wollte schalten, und hab fast nen Loch in die Tür gehauen) und den Scheibenwischern zu kämpfen, und der Aussi mit seinem Brechreiz…

Haben dann mal gute 45 min bis zum Motorway gebraut. Nicht schlecht, dafür das der gesamte Weg angeblich nur 20 min. war. An der einen Kreuzung kamen wir sage und schreibe 3 mal vorbei (Geradeaus wär’s gewesen). Aber so hab ich gleich nen bisschen falschrum-Fahrpraxis bekommen. Klappt auch mittlerweile sehr gut. (Seit ner Woche benutzte ich nicht mehr die Scheibenwischer zum blinken...)

Am nächsten Tag war uns dann langweilig. Is ja auch was blödes, so ein freier Tag mitten in der Woche. Also hat Lynda beschlossen, dass sie mir ja mal zeigen könnte wo denn unsere Helis schlafen. Mechanics Bay! Naja, und da sie dann ganz plötzlich zum Einsatz mussten, und keine Zeit hatten mit uns zu schnacken, haben sie uns kurzer Hand im Polizei-Hubschrauber mitgenommen.

Wir sollten eigentlich nur ein verloren gegangenen Schwimmer suchen (haben ihn aber nicht gefunden), aber da wir nun schon mal dabei waren haben wir die große Runde über Auckland geflogen. Nach einer Stunde wollten wir uns dann so langsam wieder auf den Weg zurück machen, da haben sie einen Motorradfahrer gesehen, der mit ca 200 km/h die Straßen lang ist, den Gegenverkehr geschnitten hat und so weiter. Den haben wir dann ne ganze Weile verfolgt. War richtig spannend. Immer schön im Auge halten, und den Andern am Boden berichten wo er hin fährt.

So langsam hatte dann auch der Typ auf dem Bike gemerk, dass er vom Polizei-heli verfolgt wird, und hat versucht sich davon zu machen.


Aber nicht mit uns. Wir sind schneller. Am Ende hat er dann sein Motorrad weggeschmissen, und ist in ein Shoppingcenter gerannt. Dann kamen Polizeiwagen von allen Seiten…

Endeffekt, sie haben ihn gekriegt, und er ist jetzt richtig am Arsch, aber mehr konnten sie uns dann doch nicht mehr verraten, denn eigentlich dürften wir das ja gar nicht mitbekommen haben.

Sonntag, 22. April 2007

Zweite Woche am schönsten Ende der Welt

Am Dienstag waren wir im Kino. Haben 300 geguckt. Blöder Film. An sich nicht schlecht gemacht. Wer guckt sich nicht gerne 300 halb nackte, rennende Männer an!? Aber die Story ist nicht wirklich vorhanden.

Mein Tip: Warten bis es den Film auf DVD gibt, und dann beim Frauenabend nebenher laufen lassen… Für Männer nicht zu gebrauchen!

Mittwoch dann Skytower.

Dann war auch schon fast das nächste Wochenende da. Donnerstag hatte ich meinen ersten Heli-Flug. Da ich aber auf dem Weg zum Klo abgefangen wurde, hatte ich meine Kamera leider nicht dabei. War aber sehr lustig. War nur nen Testflug, um zu gucken, welche Einstellungen gemacht werden müssen (wenn Du mich fragst: Alle!!! Hat ganz schön gewackelt. Kann mir nicht vorstellen, dass das original ist). Als der Pilot mitbekommen hat, dass ich das erste Mal in mit so ’nem Ding fliege, hat er aber noch eine 15 min extra-Schleife bis zum Wasser für mich geflogen. Die anderen beiden hatte auch ne Menge Spaß mich zu beobachten, und mich alle 30 sec zu fragen „geht’s Dir gut?“ Mir ging’s aber leider die ganze Zeit sehr gut! Ich und mich schlecht fühlen in nem fliege-Ding? Niemals!!!

Samstag war dann die nächste Party angesagt. Eine Kollegin hatte mich zum „T“ eingeladen, damit ich ihre Tochter kennen lerne. Die hat mich dann gleich weiter geschleppt…

Hatt ich erwähnt, dass die Männer hier am anderen Ende irgendwie größer und sportlicher sind als bei uns? Die habe alle gar keine Plautze! (Das was man so sieht, ich hab das natürlich nicht ganz genau geprüft, aber ich bin begeistert…) Könnte daran liegen, dass das Bier hier nicht so gut schmeckt. Hatte das bei der erst Afterwork-Party erwähnt und schwups, die nächste Woche gab’s Becks. (Hatte Bremen als Stadt aus der Becks-Bier kommt beschrieben, und komischerweise wusste dann plötzlich jeder von welchem Nest ich rede…) Becks ist auch wesentlich leichter zu öffnen. Hatte den erst Abend versucht zu beweisen wie cool ich bin. Hab mein Bier mit nem Feuerzeug geöffnet. Hat auch geklappt ohne mich, die Flasche oder das Feuerzeug schwerwiegend zu verletzten, aber es wäre doch viel einfacher gewesen den Schraubverschluss auf herkömmliche Art und Weise zu öffnen…

Freitag, 20. April 2007

Erste Woche am schönsen Ende der Welt

Mit einer Stunde Verspätung, kam ich in Auckland an. Irgendwas stimmt mit der Elektrik nicht. (Wenn ich den Piloten richtig verstanden habe, dann mussten wir Strom aus der Dose holen, nachdem an die hundert mal die Turbinen neu gestartet werden mussten, und wir die hälfte der Zeit im dunkeln gesessen haben. (Hab fly-by-wire irgendwie immer anders verstanden…) Aber dann ging’s dann doch irgendwie. Schade dass ich meinen Handyvertrag lahm gelegt hab für die Zeit die ich hier bin, hätte sonst doch glatt in NZ bescheid sagen können, dass ich nen bisschen später komme.

Ich wurde vom Flughagen abgeholt, und wir sind ab ins Büro. Da hat man mir dann erst mal ganz in Ruhe alles gezeigt. Alle sind super nett zu mir. Neuseeländer sind sowieso alle so was von höflich, da muß man sich erst mal dran gewöhnen. Mir wird auch täglich gesagt, dass mein Akzent sexy ist. Nice try, aber das kann ich wirklich nicht glauben…

Um 16 h bin ich dann von meiner neuen MB in mein neues Zuhause gefahren worden. Check this out!

Der Hund hat die erste Nacht noch unter meinem Bettchen geschlafen, aber das mit der guten Erziehung hat sie dann in der zweiten Nacht schon vergessen… Seitdem kämpfe ich jede Nacht um meine Bettdecke. Und guck mal, es ist eine wirklich große Bettdecke…(Das Foto hiesst "such das Hundchen").

Naja, da erst am Dienstag begonnen, ging die erste Woche dann auch sehr schnell vorbei. Hatte ja nen bisschen Angst, dass ich, im Gegensatz zu Ninchen, am Arsch der Welt gelandet bin und mich hier die Abende und Wochenenden langweilen werde, aber das war ja so was von unbegründet… Watch this!

Warum gibt’s eigentlich bei FTI nicht so viele gut aussehende, junge, ledige Männer?

Am Samstag wurde ich dann auf eine Party eingeladen. „It’s a Mexican Party“ und irgendwie bin ich kleines Dummchen davon ausgegangen, dass ich ein paar heiße Mexikaner treffe. (Alle Partys auf denen ich in den letzten Monaten war, hat man Latinos im Überfluß gefunden…) Aber diese Mexican-Party war einfach nur mit Tequia und Hüten. Naja, ist auch gut;-)

Das Beste an der ganzen Party-Geschichte war aber der Weg zu der Party. Ich wurde von einem Arbeitskollegen abgeholt, da ich leider gar keinen Plan hatte wo ich bin, und wie ich hier weg komme. (Nicht das hier einer denkt ich wüsste jetzt mehr… Ich kann meine Adresse jetzt auswendig und ich weiß, dass das „S“ an der Youngs Road sehr wichtig ist, denn ohne „S“ landet man auf irgendnem stillgelegten Millitärgelände, aber das ist ne andere Geschichte…) Auf dem Motorway, ist irgendwie ein Stück vom Auto abgefallen. „huch, was das?“ „Keine Ahnung, aber ich denke das brauchen wir nicht mehr“ „Hm, ich denke schon denn jetzt ist Dein Licht ausgegangen und ich denke nicht, dass die Batterie so leuchten soll, oder?“… Kurz vor der Haustür kam dann Dampf aus dem Motor. Keine Ahnung, was uns abhanden gekommen ist, aber ich denke es war doch ein wichtiges Teil… Naja, egal. Sein MB hat uns dann mit auf die Party genommen.

Nach einigen runden Bier kam mir dann irgedwie eine Frage in den Kopf: „Sach mal, wie komm ich denn nach Hause, wenn hier alle trinken, und verdammt noch mal wo ist zu Hause eigentlich?“ Hab dann in der WG übernachtet, auf einem sehr unbequemen Sofa. (Wer hätte gedacht, dass ich schon das erste Wochenende in NZ nicht zu Hause verbringe? Nur für den Fall: Das ist eine rhetorische Frage, ich will keine Antwort haben ;-)


Dienstag, 10. April 2007

Bei Ninchen in Sydney

Hier ist der erste Teil meines Reiseberichts vom anderen Ende der Welt.

Die erste Woche habe ich wie mit Ninchen in Sydney verbracht. Wir waren fast jeden Tag shoppen, und dann feiern.



War gut, aber wenn ich gewusst hätte, dass ich mit Quantas 30 kg, und nicht wie mit British Airways nur 23 kg, mitnehmen kann, dann wär es noch viel besser gewesen… ;-)



Nett das die hier auf den Boden schreiben, in welche Richtung man gucken muss, wenn man über die Straße will. Das mit dem Linksverkehr sagen sie einem aber vorher alle. Wichtiger wär ’nen Hinweis an Rolltreppen… Bin jeden Tag mindestens einmal fast ’ne Rolltreppe runter oder hoch gefallen. Die sind hier nämlich auch andersrum. Wenn man es dann doch mal schafft auf Anhieb die richtige Rolltreppe, und nicht die entgegenkommende zu nehmen, dann hat man immer noch das Problem auf welcher Seite ist denn jetzt stehen und auf welcher überholen. Ganz schön verwirrend sag ich Euch. Haben hier schon ein paar sehr nette Tänzchen hingelegt, nur weil wir uns mit unserem Unterbewusstsein da nicht einig werden konnten.

Ostermontag waren wir dann noch im Zoo. War wirklich schön, nur die hatten gar keine Eisbären…!

Abends sind wir dann zum Abschied noch schoen Kaenguru essen gegangen. (Nicht das einer von uns Kaenguru gegessen haette, nee, die waren ja sooo suess und Ninchen ja eh nich, aber das Emu hat mich geaergert...)





Den Dienstag nach Ostern (10/04/2007) bin ich dann endlich nach NZ weitergeflogen. Endlich soll jetzt nicht heißen, dass ich es in Australien nicht schön gefunden hätte, aber Du weißt schon…

After reading my sisters Blog, I had to notice: My Blog sucks! Now I'm going to translate all my posts... ;-)