Mit einer Stunde Verspätung, kam ich in Auckland an. Irgendwas stimmt mit der Elektrik nicht. (Wenn ich den Piloten richtig verstanden habe, dann mussten wir Strom aus der Dose holen, nachdem an die hundert mal die Turbinen neu gestartet werden mussten, und wir die hälfte der Zeit im dunkeln gesessen haben. (Hab fly-by-wire irgendwie immer anders verstanden…) Aber dann ging’s dann doch irgendwie. Schade dass ich meinen Handyvertrag lahm gelegt hab für die Zeit die ich hier bin, hätte sonst doch glatt in NZ bescheid sagen können, dass ich nen bisschen später komme.
Ich wurde vom Flughagen abgeholt, und wir sind ab ins Büro. Da hat man mir dann erst mal ganz in Ruhe alles gezeigt. Alle sind super nett zu mir. Neuseeländer sind sowieso alle so was von höflich, da muß man sich erst mal dran gewöhnen. Mir wird auch täglich gesagt, dass mein Akzent sexy ist. Nice try, aber das kann ich wirklich nicht glauben…
Um 16 h bin ich dann von meiner neuen MB in mein neues Zuhause gefahren worden. Check this out!



Der Hund hat die erste Nacht noch unter meinem Bettchen geschlafen, aber das mit der guten Erziehung hat sie dann in der zweiten Nacht schon vergessen… Seitdem kämpfe ich jede Nacht um meine Bettdecke. Und guck mal, es ist eine wirklich große Bettdecke…(Das Foto hiesst "such das Hundchen").



Naja, da erst am Dienstag begonnen, ging die erste Woche dann auch sehr schnell vorbei. Hatte ja nen bisschen Angst, dass ich, im Gegensatz zu Ninchen, am Arsch der Welt gelandet bin und mich hier die Abende und Wochenenden langweilen werde, aber das war ja so was von unbegründet… Watch this!






Warum gibt’s eigentlich bei FTI nicht so viele gut aussehende, junge, ledige Männer?
Am Samstag wurde ich dann auf eine Party eingeladen. „It’s a Mexican Party“ und irgendwie bin ich kleines Dummchen davon ausgegangen, dass ich ein paar heiße Mexikaner treffe. (Alle Partys auf denen ich in den letzten Monaten war, hat man Latinos im Überfluß gefunden…) Aber diese Mexican-Party war einfach nur mit Tequia und Hüten. Naja, ist auch gut;-)
Das Beste an der ganzen Party-Geschichte war aber der Weg zu der Party. Ich wurde von einem Arbeitskollegen abgeholt, da ich leider gar keinen Plan hatte wo ich bin, und wie ich hier weg komme. (Nicht das hier einer denkt ich wüsste jetzt mehr… Ich kann meine Adresse jetzt auswendig und ich weiß, dass das „S“ an der Youngs Road sehr wichtig ist, denn ohne „S“ landet man auf irgendnem stillgelegten Millitärgelände, aber das ist ne andere Geschichte…) Auf dem Motorway, ist irgendwie ein Stück vom Auto abgefallen. „huch, was das?“ „Keine Ahnung, aber ich denke das brauchen wir nicht mehr“ „Hm, ich denke schon denn jetzt ist Dein Licht ausgegangen und ich denke nicht, dass die Batterie so leuchten soll, oder?“… Kurz vor der Haustür kam dann Dampf aus dem Motor. Keine Ahnung, was uns abhanden gekommen ist, aber ich denke es war doch ein wichtiges Teil… Naja, egal. Sein MB hat uns dann mit auf die Party genommen.






Nach einigen runden Bier kam mir dann irgedwie eine Frage in den Kopf: „Sach mal, wie komm ich denn nach Hause, wenn hier alle trinken, und verdammt noch mal wo ist zu Hause eigentlich?“ Hab dann in der WG übernachtet, auf einem sehr unbequemen Sofa. (Wer hätte gedacht, dass ich schon das erste Wochenende in NZ nicht zu Hause verbringe? Nur für den Fall: Das ist eine rhetorische Frage, ich will keine Antwort haben ;-)